20 Jahre „Theater Bagage“

Theaterpreis Schappo

Ins Leben gerufen wurde die „Bagage“ von einigen theatererfahrenen Enthusiasten, die bereits auf verschiedenen Bühnen in der Rhein-Neckar-Region aktiv waren, sowie etlichen Theater­begeisterten, die hinter den Kulissen ihren Beitrag zum Erfolg leisten wollten. Seit der Gründung unseres Vereins am 15. Dezember 1998 hat sich das Theater zu einer festen Größe in der regionalen Kulturszene entwickelt und wir freuen uns über viele treue Fans!


In all den Jahren war der Koffer der Bagage prall gefüllt: Kindertheater, Lesungen, musikalisch-kabarettistische Abende und immer wieder Weihnachtsprogramme. Dabei sind wir vor Nichts und Niemandem zurückgeschreckt: große historische Stoffe wie „Lieselotte von der Pfalz“ oder „Das Ding der Nibelungen“ waren vor uns ebenso wenig sicher, wie die Beziehung zu unseren direkten Nachbarn: „Hilfe, die Palz werd franzeesisch“.


Doch am liebsten schauen wir direkt hinein in die familiären Alltagsgeschichten rund um die skurrile Pfälzer Nachbarschaft: Egal, ob „Zoff am Zaun“ herrscht, ein „Jackpot“ ins Haus steht oder jemand „Dreck am Stecke“ hat - mit regionalen Komödien, komplett in Pfälzer Mundart oder „zweisprachig“ inszeniert, begeisterte das Ensemble sein Publikum in vielen Orten links und rechts des Rheins.


Ein besonderer Höhepunkt war 2010 der Gewinn des „Schappo“, des Theaterwettbewerbs des Rhein-Pfalz-Kreises, an dem 20 Amateurtheater aus der Region teilgenommen hatten. Mit der Komödie „Do sinn se do rischdisch“ haben wir nicht nur den Preis der Fachjury, sondern auch den Publikumspreis gewinnen können.


In unserem zwanzigsten Jahr konzentrieren wir uns auf Programme ohne aufwändige Kulissen und Verstärker und sind immer „ganz nah bei de Leit“ - eben Theater aus dem Koffer! Die aktuellen Programme „Beziehungsweise(n) - Texte, Szenen und Lieder über die Liebe und andere Katastrophen“ und „Moi Muddersprooch“ bieten Unterhaltung für Kopf und Herz.




Rückblick 2018 - 1998


Das Jahr 2019

Wie bei uns dehäm

Wer kennt sie nicht, Geschichten, die in jeder pfälzischen Familie so oder ähnlich passieren, frei nach dem Motto: „Hauptsach', mer kann driwwer lache“! Und manchmal darf man auch über das eine oder andere „e bissel noochdenke“!

Theater Bagage unterhält Sie mit einem bunten Reigen aus Texten, Liedern und Sketchen in „unserer“ Muttersprache.

Premieren-Vorstellung: März 2019

Das Jahr 2018

Woinachde mit de Bagage

Mitwirkende: Elke Precht, Reinhard Schmidt, Astrid Sturm, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Dezember 2018

Theater Bagage - 20 Jahre Theater aus dem Koffer

Wenn das Theater Bagage auf der Bühne seinen Koffer voller Überraschungen öffnet, ist gute Laune garantiert. Seit 20 Jahren begeistert das Ensemble sein Publikum mit Witz und Spielfreude. Ob Komödie oder musikalisch-kabarettistisches Programm, immer stehen Themen und Figuren im Mittelpunkt, in denen sich jeder wiederfinden kann. Also alles wie bei uns „dehääm“.

Mit Geschichten, Szenen und Liedern auf hochdeutsch oder „uff gut pälzisch“ wird in diesem Jubiläumsprogramm Geburtstag gefeiert. Feiern Sie mit uns!

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Andreas Eichenlaub, Vera Frey, Timo Haberfellner, Uwe Hörner, Vera Kleinhans, Simone Köhler, Joachim Kotter, Nils Kubetz, Martina Milnazik, Elke Precht, Reni Rohe-Haberfellner, Reinhard Schmidt, Astrid Sturm, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: November 2018

Moi Muddersprooch (Teil 2)

„Hochdeutsch ist alles grau - aber der Dialekt, das sind die Farben!“ Und so ist auch unser Programm zum Thema „Moi Muddersprooch - Teil 2“, in dem heitere und nachdenkliche Sketche und Anekdoten, muntere Reime und allseits bekannte Lieder ein buntes Bild der Pfalz und seiner Einwohner zeichnen.

Mitwirkende: Vera Kleinhans, Reinhard Schmidt, Astrid Sturm, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: April 2018

Moi Muddersprooch (Teil 1)

„Mitte aus em Lewe“ ist nicht nur der Titel eines unserer Beiträge zum Programm „Moi Muddersprooch“ - es ist gewissermaßen eine Zusammenfassung der pfälzischen Lebensfreude schlechthin: heitere Anekdoten und Gedichte, Lieder, die jeder kennt und mitsingen kann, kurz: von allem etwas für waschechte Pfälzer und solche, die es werden wollen.

Mitwirkende: Vera Kleinhans, Reinhard Schmidt, Astrid Sturm, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Februar 2018

Das Jahr 2017

Woinachde mit de Bagage

Mitwirkende: Uwe Hörner, Elke Precht, Reni Rohe-Haberfellner, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Dezember 2017

Beziehungsweise(n)

Szenen und Lieder über die Liebe und andere Katastrophen

Ein spritzig-unterhaltsamer Mix aus poentierten Sketchen, humoristischen Gedichten und eingängigen Liedern zum Thema „Liebe und andere Katastrophen“.

Wie romantisch doch alles beginnt: das erste Kennenlernen und Werben um den Partner. Doch leider hält diese Phase nicht lange an. Schon bald zieht sich der unvermeidliche Kleinkrieg durch den Alltag. Kommt Ihnen das auch bekannt vor? Kein Wunder, denn hier geht es zu „wie bei uns dehääm“. Szenen fast wie aus dem richtigen (Ehe-)leben für (Ehe-)paare und solche, die es werden wollen.

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Uwe Hörner, Vera Kleinhans, Joachim Kotter, Martina Milnazik, Elke Precht, Reni Rohe-Haberfellner, Reinhard Schmidt, Astrid Sturm, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Mai 2017

Das Jahr 2016

Woihnachde 2016 ... Überraschung!?

Carola, Hannelore und Schorsch bekommen überraschend Besuch von einem vor Jahren nach Amerika ausgewanderten Nachbarn. Dieser freut sich darauf, Weihnachten mal wieder in seiner Heimat zu verbringen. Bei einem guten Glas Pfälzer Wein und selbstgebackenen Plätzchen schwelgen sie in Erinnerungen an alte Sitten und Gebräuche aus der „Pälzer Woihnachtszeit“.

Premieren-Vorstellung: November 2016

Drunner un Driwwer

Eine Komödienfarce in 2 Akten von Jürgen Hörner

„Drunner un Driwwer“ ist nicht nur der Titel dieser Produktion, sondern zugleich „Programm“ in diesem Stück im Stück. Denn wir sehen das aberwitzige Spiel rund um eine Premiere des Theaters „Kleine Bühne Quetschenbach“, bei deren Generalprobe schon vieles nicht so glatt läuft - genauer gesagt alles „drunner unn driwwer“ geht!

Zum einen tobt bei den Darstellerinnen ein Zickenkrieg, zum anderen lässt der Bühnentechniker, zuständig für die „special effects“ das Ensemble samt Regisseur verzweifeln. Dann kommt noch das „kleine“ Alkoholproblem eines lampenfiebrigen Mitspielers dazu; hier kann auch die selbstloseste Souffleuse nicht mehr helfen.

Mit diesen Zutaten stürzt sich die Theatertruppe in die Generalprobe eines Stückes, das sich rund um die geheimnisvolle „Madame Kassandra“ und deren „Zukunftsdeutungen aller Art“ dreht.

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Joachim Kotter, Siegfried Kralik, Martina Milnazik, Reni Rohe-Haberfellner, Astrid Sturm, Michael Swietlicki, Christine Wiebauer, Uwe Hörner

Premieren-Vorstellung: April 2016

Kritiken:
„Wenn Madame Kassandra die Fassung verliert“ - Die Rheinpfalz vom 13. April 2016
„Bagage treibt doppeltes Spiel“ - Mannheimer Morgen vom 13. April 2016

Das Jahr 2015

Jackpot

Komödie in Pfälzer Mundart nach Wolfgang Binder

Wenn ein glücklich verheiratetes Ehepaar unabhängig voneinander im Lotto gewinnt und sich den 13-Millionen-Jackpot teilt, dann ist das doch ein Grund zur Freude, oder? Aber warum wollen die Beiden den Lottogewinn um jeden Preis voreinander geheim halten?

Mit Hilfe der besten Freundin und des Nachbarn denken sie sich abstruse Geschichten von einer angeblichen Erbschaft aus. Als dann plötzlich völlig unerwartet die Schwestern der Eheleute vor der Tür stehen, ist das Chaos perfekt! Wie sollen sie jetzt aus ihren Lügengeschichten wieder rauskommen?

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Joachim Kotter, Claudia Regner, Reni Rohe-Haberfellner, Reinhard Schmidt, Astrid Sturm, Michael Swietlicki, Christine Wiebauer, Ludwig Asal, Gerold Haberfellner, Wolfgang Weißler, Peter Wiebauer

Premieren-Vorstellung: März 2015

Das Jahr 2014

Woinachde mit de Bagage 2014

Weihnachtszeit - Schöne Zeit

Weihnachtszeit - Stille Zeit

Weihnachtszeit - Hektische Zeit

Weihnachtszeit - Besinnliche Zeit

Weihnachtszeit - Gar keine Zeit?

Nehmen Sie sich einfach die Zeit und feiern Sie „Woihnachde mit de Bagage“. Es erwarten Sie Sketche, Gedichte und Lieder zur Weihnachtszeit.

Mitwirkende: Uwe Hörner, Reni Rohe-Haberfellner, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: November 2014

Eine ganz heiße Nummer

Eine Mundartkomödie

Die Wirtschaftskrise grassiert und hat die Pfalz und gerade auch die strukturschwachen Regionen an der Haardt und im Pfälzer Wald schon lange erreicht. Nachdem im beschaulichen Mariental der renommierte Buntsandsteinbruch als einzig größerer Arbeitgeber seine Tore schloss, steht auch bald Marias Tante-Emma-Laden vor dem Aus. Da steht auch schon der Kreditprüfer unangemeldet auf der Matte. Als die Bank den Kredit kündigt, bleiben ihr und den Verkäuferinnen Waltraud und Lena nur vier Wochen Zeit, das Geld zu beschaffen. Nachdem Maria einen eher unzüchtigen Anruf erhält, reift in ihr eine Idee heran, wie man schnell und fast unkompliziert zu Geld kommen kann ...

Und so wagen sich die drei Damen in ein schlüpfriges Gewerbe vor, von dem sie nicht allzu viel Ahnung haben. Außerdem muss die ganze Sache natürlich vor dem Ehemann, dem Pfarrer, dem pflegebedürftigen Opa und der sehr bestimmenden Bürgermeistergattin, die auch noch Vorsitzende des katholischen Frauenbundes ist, verheimlicht werden. Alles andere würde einen Skandal in Mariental bedeuten - aber in der Not ...

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Uwe Hörner, Joachim Kotter, Martina Milnazik, Elke Precht, Reni Rohe-Haberfellner, Florian Schweizer, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: März 2014

Kritik: „Telefonsexhotline mit Pfälzer Wortwitz“ - Mannheimer Morgen vom 26. März 2014

Das Jahr 2013

Zoff am Zaun

Pfälzer Schwank in drei Akten

Die beiden Ehepaare Rauscher und Wacker leben friedlich in pfälzischer Dorf-Idylle nebeneinander im Doppelhaus. Man kennt sich seit Jugend an, hat miteinander die Hochzeiten gefeiert und sich über den Nachwuchs gefreut. Rauschers haben einen Sohn und Wackers eine Tochter. Somit ist das Familienglück perfekt. Bis zu dem Tag, als die beiden inzwischen erwachsenen Sprösslinge verkünden, dass sie sich ineinander verliebt haben und heiraten wollen.

Dies stößt nicht nur auf Ablehnung, sondern löst einen handfesten „Zoff am Zaun“ aus. Denn Mutter Wacker hat schon längst den perfekten Schwiegersohn ausgesucht: einen blaublütigen Rechtsanwalt, der der Familie den Aufstieg in höhere Kreise ermöglichen soll. Bei diesem Streit mischt die tratschsüchtige Nachbarin Huber eifrig mit, und auch deren Bekannter, von Beruf Polizist, hat alle Hände voll zu tun, Licht ins Dunkel zu bringen. Zum Glück gibt es aber auch noch Tante Ulrike, der die Zukunft der beiden Verliebten sehr am Herzen liegt.

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Vera Frey, Uwe Hörner, Joachim Kotter, Siegfried Kralik, Silke Ohndorf, Elke Precht, Simone Reisner, Reni Rohe-Haberfellner, Florian Schweizer, Wolfgang Weißler

Premieren-Vorstellung: März 2013

Das Jahr 2012

Das glückliche Paar

Victor Sanden und Vilma Feldmann sind die Stars des deutschen Vorabendprogramms. Ihre Serie „Das glückliche Paar“ schlägt alle Quotenrekorde und ein Paar sind die beiden auch privat. Nur glücklich - nein, glücklich sind die beiden schon lange nicht mehr. Aber in der Öffentlichkeit und natürlich vor der Kamera müssen sie so tun als ob, aber zu Hause, im trauten Heim, da fallen alle Masken, der Rosenkrieg tobt und die Fetzen fliegen.

Wird sich das Paar vor der Hausangestellten Ayse beherrschen können? Kann TV Produzent Meisebach die Wogen glätten? Oder kommt es durch das unerwartete Auftauchen der mutmaßlichen Geliebten Sandens und des lokalen Klatschreporters zur Katastrophe?

All diese Fragen werden in zwei unterhaltsamen und wortgefechtsreichen Stunden im Hause Sanden beantwortet.

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Andreas Eichenlaub, Uwe Hörner, Martina Milnazik, Elke Precht, Simone Reisner, Wolfgang Weißler, Peter Wiebauer

Premieren-Vorstellung: März 2012

Kritik: „Zersägte Betten“ - Die Rheinpfalz vom 27. März 2012

Das Jahr 2011

Die Millionärin

Pfälzer Komödie in 4 Akten mit Vorspiel

Bald wird es Winter und für Sophie und Theo, beide auf der Straße gelandete Schauspieler, heißt dies es wird höchste Zeit, sich ein warmes Überwinterungsquartier zu suchen. Zum Glück haben sie da eine bewährte Masche: Sie nisten sich einfach bei betuchten, aber geldgierigen Zeitgenossen ein.

So landet Sophie schließlich im Hause des Modeschöpfers und Möchtegern-Modezaren Jean-Jacques, welches sie sich außerdem noch mit dessen überspannter Gattin Melanie und der von den Eltern genervten Tochter Jacqueline teilen muss. Was Sophie allerdings nicht weiß, Jean-Jacques steht kurz vor der Insolvenz. Also muss die neue Kollektion dringend raus! Da kommt die angeblich reiche und glücklicherweise auch noch sterbenskranke Tante aus Amerika wie gerufen. Und außerdem ist da ja auch noch der in doppelter Hinsicht potente Kleiderfabrikant Roderich, der die Tochter heiraten soll - nur leider gegen ihren Willen. Diese möchte viel lieber mit ihrer ausgeflippten Freundin Alex einen ausgedehnten Indien-Trip unternehmen.

Welche Verwicklungen wohl daraus entstehen? Und wie sowohl Sophie als auch Theo dabei mitmischen?

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Vera Frey, Siegfried Kralik, Silke Ohndorf, Reni Rohe-Haberfellner, Helmut Weishaar, Wolfgang Weißler, Ursula Fries-Kuntz, Uwe Hörner

Premieren-Vorstellung: März 2011

Kritik: „Spektakel um Modeschöpfer und Erbtante“ - Mannheimer Morgen vom 31. März 2011

Das Jahr 2010

Ä paar Pund zuviel

Frivole Verwicklungen in der Diätklinik

Karin von Steinmann, die erfolgreiche Leiterin der angesagten Diätklinik „Zum schlanken Reh“ in Deidesheim, erwartet heute neue Gäste. In der ausschließlich für Damen geführten Fachklinik erscheinen nacheinander die Kallstadter Weinprinzessin Heidi Krämer, die sich unbedingt für die Wahl zur Pfälzer Weinkönigin fit machen will, sowie Melanie Witten, umjubelter Mundart-Star in einer Beziehungskrise. Auch Gabi Bauer, die selbständige Alles-Verkäuferin und Luise Müller, eine sehr rüstige Rentnerin, treffen ein, um „ä paar Pund zuviel“ loszuwerden.

Da alle anwesenden Damen irgendwie auf der Suche nach einem Mann sind, zeigen sie sich hocherfreut, als klar wird, dass Luise ihren Sohn Peter mitgebracht hat. Es dauert nicht lange, und der Heißhunger der Damen beschränkt sich nicht nur auf Essbares… So hat auch Yoga-Meister Obi Wang alle Hände voll zu tun, um das seelische Gleichgewicht der Damen wieder herzustellen.

Mitwirkende: Angelika Dietrich, Uwe Hörner, Siegfried Kralik, Martina Milnazik, Silke Ohndorf, Reni Rohe-Haberfellner, Claudia Thom, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer, Tobias Kraus

Premieren-Vorstellung: März 2010

Kritik: „Theater Bagage feiert Theaterfrühling mit pikanter Komödie“ - Die Rheinpfalz vom 31. März 2010

Das Jahr 2009

Wann isch was zu sache hätt ...

Im Superwahljahr geht die Politikverdrossenheit auch nicht am Ludwigshafener Szeneviertel - dem Hemshof - spurlos vorbei. „Iwwerall gehert mol frischer Wind noi!“ ist die allgemeine Devise. So passiert es, dass im Wohnzimmer der Familie Fuchs eine neue Partei gegründet wird; die "Hemshof Partei", die endlich die Wünsche und Bedürfnisse der Pfälzer Basis umsetzen soll.

Natürlich gibt es da viel zu diskutieren und die Meinungen gehen weit auseinander, ganz zu schweigen vom vernachlässigten Haushalt. Lassen Sie sich überraschen was sich am Wahlabend noch alles abspielt ...

Mitwirkende: Monika Bengel, Günter Blank, Hilmar Kühn, Reni Rohe-Haberfellner, Jürgen Walter, Wolfgang Weißler, Uwe Hörner

Premieren-Vorstellung: März 2009

Kritik: „Mit der Hemshof-Partei auf Stimmenfang“ - Die Rheinpfalz vom 11. März 2009

Das Jahr 2008

De Hoimatwettbewerb

oder: was Sie iwwer die Palz wisse sollten

Irgendwo in einem kleinen Dorf in der Pfalz ... Die Nachbarsfrauen Carola und Hannelore treffen sich morgens, wie schon so oft, auf dem Friedhof. Als der Witwer Schorsch hinzukommt und als Neuigkeit ein Preisausschreiben der Gemeinde präsentiert, sind sich alle Drei sofort einig: Do mache mer mit!

Also verabredet man sich für den Abend bei Carola, um bei einer guten Flasche Pfälzer Wein den Fragebogen in Angriff zu nehmen - un was die alles wisse wolle ... Zehn Fragen rund um die Pfalz und die Pfälzer gilt es zu beantworten, was den Dreien in weinseliger Runde sichtlich Vergnügen bereitet.

Ein heiteres, unterhaltsames Programm, umrahmt von Sketchen, bei denen kein Auge trocken bleibt und Liedern, die jeder mitsingen kann.

Mitwirkende: Reni Rohe-Haberfellner, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Juli 2008

Kritik: „Beste pfälzische Hausmannskost“ - Die Rheinpfalz vom 23. Juli 2008

Unser Babba wird ... Minister!

Der erfolgreiche Großindustrielle Richard Kessler führt ein millionenschweres Unternehmen und einen bisher recht ruhigen Haushalt mit Frau, Sohn, Tochter und Hausdame. Dies ändert sich schlagartig, als er urplötzlich als Ministerkandidat gehandelt wird.

Da heißt es natürlich diplomatisch vorzugehen, was allerdings bei dem aufregenden Liebesleben des Fräulein Tochter, der nicht ganz standesgemässen und bisher unbekannten Schwiegertochter und der drohenden Haftstrafe der Frau Gemahlin etwas schwierig wird. Von der mehr als aufmüpfigen Haushälterin einmal ganz abgesehen.

Ob der, sich als schleimiger Staatsdiener herausstellende, frühere Schulkollege bei der ganzen Chose eine Hilfe darstellt, ist dabei mehr als fraglich.

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Monika Bengel, Ralf Bengel, Günter Blank, Cedric Cavatore, Andreas Eichenlaub, Vera Frey, Uwe Hörner, Siegfried Kralik, Martina Milnazik, Silke Ohndorf, Elke Precht, Claudia Thom

Premieren-Vorstellung: April 2008

Kritik: „Pfälzer Humor trifft Wiener Charme“ - Mannheimer Morgen vom 09. April 2008

Das Jahr 2007

Do sinn Sie do richdisch!

Eine turbulente Kömodie in Pfälzer Mundart

Isadora Wasserburg, eine Revue-Diva, die ihre besten Jahre längst hinter sich gelassen hat, beherbergt zwei ebenfalls künstlerisch begabte Damen bei sich als Untermieterinnen; die Malerin Carola Polenta und die Klavierlehrerin Charlotte Steinweg. Außerdem gehört zum Haushalt die eifrige Hausdame Olga. Alle vier Damen sind in ihrer jeweiligen Situation unzufrieden und haben eines gemeinsam: Es fehlt ein Mann!

Der Malerin fehlt ein Modell, die Klavierlehrerin braucht Schüler, Frau Wasserburg sucht einen Nachmieter und Olga den Mann fürs Leben. Mit einer Zeitungsanonce soll das Problem gelöst werden. Und alle vier machen sich kreativ ans Werk und inserieren. Dabei wollen Abkürzungen gelernt sein.

Tatsächlich erscheinen auch vier Herren. Nur leider, und so musste es ja kommen, geraten diese nicht an die richtige Dame und ein Missverständnis reiht sich an das andere.

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Monika Bengel, Ralf Bengel, Ursula Fries-Kuntz, Uwe Hörner, Siegfried Kralik, Hans-Peter Michel, Reni Rohe-Haberfellner, Jürgen Walter, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: März 2007

Kritik: „Annoncierter Verwechslungsreigen“ - Die Rheinpfalz vom 21. März 2007

Der Sängerkrieg der Heidehasen

Im Land der Heidehasen ist was los. Wie jedes Jahr findet im warmen Sommer der Sängerkrieg der Heidehasen statt. Doch dieses Mal winkt dem Sieger des Wettbewerbs ein ganz besonderer Preis: Wer dieses Jahr am schönsten singt, bekommt die Prinzessin zur Frau, die Tochter von Lamprecht dem Siebenten, König der Hasen und Karnickel.

Kein Wunder, dass die Aufregung in Obereidorf groß ist! Wer wird die schöne Prinzessin heiraten? Vielleicht der junge Hase Lodengrün. Der kann nicht nur schön singen und dichten. Er träumt auch davon, die Prinzessin als seine Frau nach Hause in seinen Bau zu führen. Wird es ihm gelingen? Direktor Wackelohr und dem Minister für Hasengesang ist jedenfalls jedes Mittel recht zu verhindern, dass Lodengrün der Sieger des Sängerwettbewerbs wird.

"Der Sängerkrieg der Heidehasen" ist eine wunderschöne Geschichte von James Krüss - umrahmt von viel lustiger Musik – die bis zum Schluss spannend bleibt.

Mitwirkende: Monika Bengel, Ralf Bengel, Cedric Cavatore, Markus Hahn, Uwe Hörner, Sabine Kauffmann, Lisa König, Steffi König, Lutz Rosenhagen, Klaus Rothenbücher, Simon Werdelis

Premieren-Vorstellung: Januar 2007

Kritik: „Wie Hase Lodengrün die Prinzessin erobert“ - Die Rheinpfalz vom 24. Januar 2007

Das Jahr 2006

Der Räuber Hotzenplotz

Der Räuber Hotzenplotz ist einer der gerissensten Räuber, die es zu seiner Zeit gibt. Eines Tages raubt er die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter. Das Besondere an dieser von Kasperl und Seppel selbst erfundenen Kaffeemühle ist, dass sie beim Kurbeln Großmutters Lieblingslied spielt. Da die Polizei, vertreten durch Wachtmeister Dimpfelmoser, nicht in der Lage ist, den Räuber zu fassen, entschließen sich Kasperl und sein bester Freund Seppel den Räuber aufzuspüren. Doch leider schlägt ihr Versuch fehl und sie werden von dem Räuber gefangen genommen. Er verkauft den vermeintlichen Seppel (es ist Kasperl) an den großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, der ihn zum Kartoffelschälen braucht, während Seppel, als Kasperl verkleidet, für den Räuber in der Höhle arbeiten muss.

Es sind noch große Abenteuer für die zwei zu bestehen, bis sie selbt und auch die Kaffeemühle wieder den Weg zurück zur Großmutter finden.

Mitwirkende: Monika Bengel, Markus Hahn, Uwe Hörner, Sabine Kauffmann, Lisa König, Steffi König

Premieren-Vorstellung: November 2006

Indien

Pfälzer Tragikomödie

Der Beruf des amtlichen Gaststätteninspektors zwingt zwei höchst unterschiedliche Menschen zusammen. Auf einer Dienstreise durch unappetitliche Gastwirtschaften begegnen sich Kurt Fellner und Heinz Bösel - können aber zunächst wenig miteinander anfangen. Zwei Männer, ein dicker Pfälzer, gehässig und wortkarg, der Andere ein dünner „Zugereister“, gesundheitsbewusst und dauernd am Reden. Das ungleiche Paar schlägt sich durch Pfälzer Gaststätten und lernt sich langsam kennen - und beide finden in dem Anderen ihren jeweils ersten wahren Freund. Doch plötzlich bricht eine Katastrophe über sie herein ...

Zwischen Komik und Tragödie schwingt im Humor immer ein ernster Unterton mit und selbst in der Katastrophe darf noch gelacht werden.

Mitwirkende: Dietmar Koch, Siegfried Kralik

Premieren-Vorstellung: Oktober 2006

Das Ding der Nibelungen

Persiflage in Pfälzer Mundart

Helden - Helden - Helden ... nie waren Sie so begehrt wie heute - als Vorbild oder leuchtendes Idol, das uns aufbaut und zu dem wir aufschauen können, das wir bewundern und mit dem wir mitleiden können. Und so war es schon immer - sonst gäbe es ja die seit Jahrhunderten überlieferten Geschichten und Sagen in allen Kulturen nicht!

Aber ohne TV und Presse stellt sich so eine Heldengeburt doch als ziemlich schwierig dar! So beklagen es auch die schöne Helena aus dem alten Griechenland und die nordische Göttin Werdandi: „Weit und breit kein Held zu sehen!“ Um Abhilfe zu schaffen, engagieren sie den ambitionierten Dichter „Dieter von B.“ und erfinden mit ihm einen neuen Helden. So ward Siegfried in der Pfalz-Version des Heldenepos geboren.

Im rheinhessischen Worms tummeln sich Königsmutter Ute und ihre Sprößlinge am Hof: Gunter, der zukünftige König, Gernot und Gieselher, die Schlachtenbummler, und Kriemhild, die basisdemokratische grün-alternative Schwester. Und es dauert auch nicht lange bis diese Truppe auf ihren isländischen Gegenpart in Form der apart-herben Brunhild, nebst ihrer unterkühlten Mutter Frigga treffen. Munter mischen dabei der ungestüme Siegfried und der gewiefte Hagen von Tronje mit.

Es geht hoch her bei Brünhilds gnadenlosem Bräutigamscasting, der Hochzeitsfete zu Worms und allerlei weiteren Ränkeschmiedereien im tiefsten Mittelalter ...

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Monika Bengel, Ralf Bengel, Klaus Egersdörfer, Ursula Fries-Kuntz, Gerhard Gimbel, Uwe Hörner, Siegfried Kralik, Hans-Peter Michel, Martina Milnazik, Reni Rohe-Haberfellner, Ulrike Schmutz

Premieren-Vorstellung: März 2006

Kritik: „Echte Helden sind unsterblich“ - Mannheimer Morgen vom 12. Mai 2006

Das Jahr 2005

Rumpelstilzchen

Märchen nach den Gebrüdern Grimm für junge Leute ab 4 Jahren

Die arme Müllerstochter sitzt ganz schön in der Patsche. Nur weil ihr Vater vor dem König geprahlt hat, dass seine Tochter aus Stroh Gold spinnen könne ... was natürlich nicht stimmt.

Doch da taucht plötzlich ein kleines hässliches Männlein auf, um ihr zu helfen. Tatsächlich ist am nächsten Morgen alles Stroh zu Gold gesponnen.

Ach wie gut, dass niemand weiß, ...

Mitwirkende: Sabine Kauffmann, Dietmar Koch, Elke Precht, Kathrin Reif, Reni Rohe-Haberfellner, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Oktober 2005

Seniorenresidenz "Goldener Herbst"

Im "Goldenen Herbst" mit silbernem Haar in beschaulicher Ruhe den Lebensabend genießen ... aber nicht mit Emmi und Katharina!

Das pfälzische Urgestein Emmi und die spröde Hannoveranerin Katharina hat das Schicksal in ein Doppelzimmer verschlagen. Von dort aus mischen sie täglich ihre Umgebung auf: kleine Boshaftigkeiten, Streiche und Sticheleien sind an der Tagesordnung. Als sie noch versuchen, Amor auf die Sprünge zu helfen, verursachen sie dadurch fast eine Katastrophe. Das muntere Duo beweist: „Alter schützt vor Torheiten nicht!“

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Gerhard Gimbel, Trudel Janson, Siegfried Kralik, Jens Reinecke, Reni Rohe-Haberfellner, Evelyn Sperber, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer, Gerold Haberfellner, Erich Janson, Steffi König

Premieren-Vorstellung: März 2005

Kritik: „Wenn ältere Damen dem Liebesgott Amor nachhelfen“ - Die Rheinpfalz vom 16. März 2005

Das Jahr 2004

Jedes Töpfche find' soi Deckelche

Im Zeitalter von Internet-Chat-Rooms und Home-Shopping haben immer mehr Menschen Probleme mit der Kontaktaufnahme, sobald der Partner leibhaftig vor ihnen steht. So ist es kein Wunder, daß die Partnervermittlungsagentur von Constanze Chateau de Noisette boomt. Sie leitet zusammen mit ihrer Assistentin Diana Kuppler das erfolgreichste Eheanbahnungsinstitut weit und breit. Doch manchmal ist bei "besonderen Fällen", trotz ultramoderner Software, auch ihr Vermittlungs-Latein am Ende.

Franz Gruber, Beamter und Hobby-Dichter aus der Südpfalz, ist ein solcher Fall. Unvermittelt erscheint er in der Agentur, um die Sache nun selbst in die Hand zu nehmen. Sein Zusammentreffen mit dem spanischen Hausmädchen, der mannstollen Witwe Oberpriller und dem trinkfesten Grafen Ernst-August sorgt für turbulente Verwirrungen. Spätestens mit dem Eintreffen der herrischen Gräfin Adelaide, des schüchternen Pfarrers Panzer und des übereifrigen Kommissars Duwwak wird das Chaos perfekt!

Mitwirkende: Ursula Fries-Kuntz, Uwe Hörner, Siegfried Kralik, Daniela Krück, Hans-Peter Michel, Martina Milnazik, Reni Rohe-Haberfellner, Ulrike Schmutz, Sascha Schott, Nina Vatter, Wolfgang Weißler, Gerold Haberfellner, Steffi König, Liane Weber

Premieren-Vorstellung: März 2004

Kritik: „Turbulente Verwicklungen“ - Mannheimer Morgen vom 18. März 2004

Das Jahr 2003

Ä schäni Bescherung

Alle Jahre wieder ... und doch immer wieder völlig überraschend ist sie da: Die Weihnachtszeit.

Bereits im November geht es los mit Plätzchen backen, Familiengrab schmücken und Basteln für den Basar. Das ganze gipfelt darin, die Feiertage harmonisch im Kreise der Familie beim Festtagsschmaus zu verbringen.

In “Ä schäni Bescherung” gibt es Heiteres, Besinnliches und Sarkastisches in Gedichten, Szenen und Liedern zur Vor- und Weihnachtszeit zu sehen und hören. Ein buntes Programm, individuell gestaltbar ideal für Vereins-, Familien- und Geschäfts-Weihnachtsfeiern.

Premieren-Vorstellung: Dezember 2003

Kritik: „Szenen aus dem Leben nicht nur zur Weihnachtszeit“ - Mannheimer Morgen vom 10. Dezember 2003

Daniel aus der Dose

Wunschkinder auf Bestellung - ein aktuelles Thema unserer Zeit. Daniel ist ein solches Kind, verschickt in einem Paket von der Firma „K.i.D.-Kinder in der Dose“. Er ist der Traum aller Eltern: wohlerzogen, höflich, klug und sehr brav. Durch einen Fehler im Versand gerät er an die alleinstehende Kornelia Kraushaar, eine Frau „in den besten Jahren“. Mit Herz und Verstand und der Hilfe der frechen Lucy von nebenan wird aus Daniel das, was Kinder eigentlich sind: manchmal laut, manchmal frech, aber trotzdem immer liebenswert!

Mitwirkende: Cedric Cavatore, Trudel Janson, Sabine Kauffmann, Dietmar Koch, Norina Lauer

Premieren-Vorstellung: September 2003

Alles Theater

Haben Sie schon einmal Theater gespielt? Dann kennen Sie das ja! Wenn nicht, dann werden Sie es kennen lernen ...

Die einen kommen zu spät, die anderen wissen immer alles besser, manche sind so sensibel, dass sie den Probenstress nur mit der Thermoskanne ertragen; einige sind so motiviert, dass sie ihren Text schon bei der ersten Probe können; anderen kommt er auch bei der Generalprobe nur vage bekannt vor und arbeiten mag sowieso keiner ... Den bedauernswerten Menschen, der versucht, Ordnung in dieses Chaos zu bringen, nennt man Regisseur.

In dieser Situation befindet sich Carsten Berthold, der Regisseur des Stücks „Happy Days“, der vor der ersten Probe auf seine Darsteller wartet. Auf Hardy Weber, den Synchronsprecher, der für die Produktion unerlässlich zu sein scheint. Auf Sarah Schulz, die bekannte Soap-Darstellerin, die nun auch die Theaterbühnen erobern will. Und schließlich auf den Bühnenstar Eva Winterstein, die alle klassischen Rollen bereits gegeben hat. Alle wollen das Beste geben. Aber alle haben eine eigene Vorstellung davon, wie man das macht. Und da haben wir auch schon das Problem!

Mitwirkende: Trudel Janson, Sabine Kauffmann, Siegfried Kralik, Jürgen Walter, Holger Kranz, Norina Lauer

Premieren-Vorstellung: September 2003

Kritik: „Bei Proben wird's problematisch“ - Mannheimer Morgen vom 25. September 2003

Das Jahr 2002

Ball der einsamen Herzen

Sind Sie einsam? Suchen Sie die große Liebe fürs Leben - oder nur für eine Nacht? Dann liegen Sie bei uns richtig im Tanzpalast „Ball der einsamen Herzen“! Aufregende Frauen und charmante Männer warten auf Sie. Amüsieren Sie sich bei Tanz, Musik und einer glamourösen Show! Lassen Sie sich verführen!

Inge, Rosi, Jasmin, Kurt, Tom und Hans-Dieter suchen im Single-Lokal „Ball der einsamen Herzen“ das Glück fürs Leben - oder Spaß für eine Nacht. Kann die resolute Rosi den von der Liebe enttäuschten Tom trösten? Findet der schüchterne Hans-Dieter in der zurückhaltenden Inge die Frau fürs Leben? Trifft Jasmin einen soliden, älteren Herrn? Was geschieht diese Nacht in Kurts Kombi? Oder kann Angie, die Bedienung, den Conférencier Leonardo endlich zu einem Leben zu zweit überreden?

Vier Paare, acht Schicksale treffen sich für zwei Stunden, sie reden, sie tanzen, sie spielen, sie genießen eine Show mit dem Stimmung machenden Gesangsduo Cindy & Berta und der erotischen Lola. Aber alle wollen nur das Eine: nicht mehr allein sein. Bringt ihnen dieser Abend das ersehnte Liebesglück oder geht jeder so alleine wie er gekommen ist wieder nach Hause? Und wer ist eigentlich Paul?

Mitwirkende: Sabine Asal-Frey, Hans-Otto Häckel, Frieder Hessenauer, Sabine Kauffmann, Dietmar Koch, Steffi König, Siegfried Kralik, Marion Kranz, Norina Lauer, Martina Milnazik, Otto Müller, Elke Precht, Erwin von der Au, Christine Wiebauer, Gerold Haberfellner, Trudel Janson, Simone Kranz

Premieren-Vorstellung: Oktober 2002

Kritik: „Auf der Suche nach Liebe“ - Mannheimer Morgen vom 00. 0000

Von Einem, der auszog das Fürchten zu lernen

Felix lebt mit seinem Vater und seinem Bruder Andreas in einer kleinen Hütte am Rande des Dorfes. Andreas ist Vaters Lieblingssohn, denn er kann lesen und schreiben und hilft dem Vater bei der Arbeit. Felix hat ausser feilen nichts gelernt und ist seinem Vater keine große Hilfe. Deshalb schickt ihn sein Vater eines Tages fort. Felix beschließt auszuziehen, um das Fürchten zu lernen. Auf seinem Weg kommt er in das verwunschene Schloß von König Großherz und seiner Tochter Prinzessin Goldlöckchen. Der König verspricht ihm seine Tochter zur Frau, wenn es ihm gelingt, das Schloss von den bösen Monstern und Geistern zu befreien.

Welche Monster werden Felix wohl begegnen? Wird er das Schloß befreien können? Und wird Felix schließlich das Fürchten lernen?

Mitwirkende: Sabine Kauffmann, Dietmar Koch, Steffi König, Norina Lauer, Kathrin Reif, Reni Rohe-Haberfellner

Premieren-Vorstellung: September 2002

Der Meisterboxer

Adelheid Breitenbach is ganz aussem Häusel. Ihr angetrauter Männe, der bekannte Marmeladenfabrikant Friedrich Breitenbach, hat sich „uff ihr unwiderschdehlisches Dränge“ ganz der Schonkoschd und der Leiwesertischdischung verschriwwe. Als Boxer macht er sogar im ganzen Land von sich reden. Leider muss er aber zu den Kämpfen den heimischen Herd, der ihm „köstliche Grünkernkottelets, fade Kohlrabifrikadelle un abfierende Rübepudding“ beschert, verlassen.

Das ruhige Familienleben der Breitenbachs wird jäh unterbrochen, als die feurige Revuetänzerin Coletta hereinschneit und dort ihren unzuverlässigen Geliebten sucht. Auch anderer Besuch und platzende Notlügen beschwören eine Katastrophe im Hause Breitenbach herauf.

Mitwirkende: Susanne Baumann, Andreas Eichenlaub, Claudia Helfrich, Uwe Hörner, Steffi König, Siegfried Kralik, Hans-Peter Michel, Elke Precht, Reni Rohe-Haberfellner, Ulrike Schmutz, Sascha Schott, Ursula Fries-Kuntz, Gerold Haberfellner, Jürgen Walter, Liane Weber

Premieren-Vorstellung: März 2002

Kritik: „Viele amüsante Verwechslungen“ - Mannheimer Morgen vom 08. März 2002

Das Jahr 2001

Hilfe, die Palz werd franzeesisch

Seit Jahren wohnt Eugenie Wasserbrand mit ihrem Dauerverlobten Lorenz Wundersam mehr oder weniger glücklich und zufrieden irgendwo in Ludwigshafen. August Fouquet, der Vetter von Lorenz, und Julius Dolles, der Vetter von Eugenie, wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft. Da beide Junggesellen sind, gehören sie praktisch zur Großfamilie.

Die Regierung im Hause Wasserbrand ist fest in Eugenies Hand; die Aufgaben sind klar verteilt; der Alltag nimmt seinen geregelten Lauf .... Bis eines Tages ein Brief aus Paris eintrifft, in dem eine gewisse Hortense Florence Bonnechance de Bellefrance ihren Besuch ankündigt. Dies sorgt für helle Aufregung, denn so ein Besuch von „auswärtz“ muß ja schließlich gebührend empfangen werden. Und schon ist Eugenie in ihrem Element; der Schlachtplan ist sofort parat:

„Lorenz, du guckscht oam Boahnhof woann se kummt un holscht se ab!“

„Auguscht, du gehscht in de Foikoschtlade oikaafe!“

„Ab sofort wird bloß noch uffgeroahmt un sauwergemacht!“

„Symbaadisch wirke, net rumdischbediere, gaschtfreundlich soi, un ä schää Gsicht mache!“

Als die Pariserin dann schließlich eintrifft, stellt sich heraus, dass ihr vor kurzem verstorbener Vater und der Vater von Lorenz in der Nachkriegszeit sehr gut befreundet waren. Deshalb hat er ihn auch in seinem Testament bedacht. Doch nicht nur für Lorenz ist dieses Testament von Bedeutung, auch Hortense muß eine schwierige Entscheidung treffen, denn jetzt gehts um die Palz!

Mitwirkende: Günter Blank, Reni Rohe-Haberfellner, Jürgen Walter, Wolfgang Weißler, Christine Wiebauer, Claudia Fendrich, Gerold Haberfellner, Steffi König, Liane Weber

Premieren-Vorstellung: Juni 2001

Kritik: „Theater Bagage begeistert mit neuer Kommödie“ - Mannheimer Morgen vom 26. Juni 2001

Lieselotte von der Pfalz

Anlässlich des deutschen Ärtzetages 2001 in Ludwigshafen präsentierte das Theater Bagage eine bunte Revue rund um die historische Persönlichkeit der Liselotte von der Pfalz.

Als Zeitreisende traf sie die Mediziner in einer stählernen Kutsch' (Sonderzug der Rhein-Haardt-Bahn) auf dem Wege von Ludwigshafen nach Bad Dürkheim. In ihrem Gefolge waren natürlich Zofen, ein Zeremonienmeister, illustrer Beistand des heiligen Stuhls und die "bucklisch Verwandtschaft" in Gestalt ihres soften Gatten Phillip Herzog von Orleans und natürlich ihres Schwagers, dem Sonnenkönig Ludwig XIV. zu sehen. Auf dem Wege durch die vorderpfälzischen Lande gesellten sich die amitierende pfälzische Weinkönigin Uschi II. mit ihren Weinprinzessinnen Sieglinde vom Schnoockeloch und Brunhilde, die Vorledschd, in Begleitung schmucker Winzerburschen dazu.

Mit Gesang und Tanz sowie mit Weck, Worschd un Woi sorgte das Ensemble in Windeseile für ausgelassene Stimmung unter den Medizinern.

Mitwirkende: Uwe Hörner, Siegfried Kralik, Reni Rohe-Haberfellner, Liane Weber, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Mai 2001

Kritik: „Mit "Worscht un Woi" unterwegs“ - Mannheimer Morgen vom 25. Mai 2001

Das Jahr 2000

Sieben Türen

Vor den „Sieben Türen“ begegnen sich in 10 Szenen 35 Figuren. Sie treffen in Bagatellsituationen aufeinander, erleben eigentlich eher nebensächliche Alltagsbegegnungen, deren Verlauf allerdings alles andere als alltäglich ist. Ein Mieter sucht seinen Hausherren, weil in dessen Haus angeblich bereits ein „anderes Haus“ wohnt. Ein Brautpaar bleibt an seinem Hochzeitstag allein, weil es vor lauter Glück vergessen hat, die Hochzeitsgäste einzuladen. Ein Selbstmörder trifft auf das leibhaftige „Nichts“.

Botho Strauß führt uns eine Welt vor, die aus dem Leim geht oder ins Absurde wuchert. Er skizziert in grotesken und aberwitzigen Dialogen humorvolle und nachdenkliche Situationen - mehr nicht, den Rest überläßt er der Phantasie der Zuschauer.

Mitwirkende: Siegfried Kralik, Hans-Peter Michel, Roland Kauffmann, Bernd Mösinger, Elke Precht, Katrin Kunkel, Ursula Fries-Kuntz, Sabine Kauffmann, Steffi König, Christian Reif, Liane Weber

Premieren-Vorstellung: November 2000

Kritik: „Der Alltag und das kleine Nichts“ - Mannheimer Morgen vom 15. November 2000

Kaktus sucht Gießkännchen

Der Kaktusfreund Hansi Liebstöckl feiert Geburtstag mit seinem langjährigen Freund Matze Maul. Dabei stellt sich heraus, daß Hansi, der verschrobene und einsame Junggeselle, zu einem exzentrischen Eigenbrötler mutiert ist. Also ist es für Matze höchste Zeit, hilfreich einzugreifen und den Freund in die Realität der weltlichen Freuden zurückzuführen. Er überredet den in Frauengesellschaft krankhaft schüchternen Hansi, eine Heiratsannonce aufzugeben: Kaktus sucht Gießkännchen.

Tatsächlich stößt die Anzeige auf weibliches Interesse. Es melden sich gleich drei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Das Mauerblümchen Susi Süßkind, die sportive Tamara Trimborn und die flotte Pamela Anders-Trumpp. Tolpatschig wie er nun mal ist, verabredet sich Hansi mit allen drei Damen gleichzeitig in seiner Wohnung. Natürlich steht ihm sein Freund Matze auch in dieser schwierigen Lage mit Rat und Tat zur Seite. Und dieser staunt nicht schlecht, als der scheinbar so schüchterne Hansi von einer schlüpfrigen Situation in die nächste schlittert ...

Mitwirkende: Sabine Kauffmann, Steffi König, Siegfried Kralik, Katrin Kunkel, Reni Rohe-Haberfellner, Jürgen Walter, Erich Janson, Trudel Janson, Bernd Mösinger, Wolfgang Weißler

Premieren-Vorstellung: September 2000

Kritik: „Bekanntschaft mit Kakteen“ - Mannheimer Morgen vom 14. September 2000

Dreck am Stecke

In Wingertsheim stehen die Bürgermeisterwahlen vor der Tür. Dieser Wahlkampf ist ein willkommener Anlaß für die beiden seit Generationen verfeindeten Ortsteile „Owwer-“ und „Unnerwingerde“, die alte Feindschaft wieder aufleben zu lassen. Damals wurden diese beiden Dörfer durch eine Gebietsreform zwangsweise zur Großgemeinde erklärt. So stammt der Bürgermeister Erasmus Kohler aus Owwerwingerde und sein Herausforderer Gerd Schrötter aus Unnerwingerde.

Doch nicht nur die politischen Gegensätze, auch die beiden ehefrustrierten Gattinnen machen den Kontrahenten das Leben schwer. Darüber hinaus planen deren Kinder Claudia und Thomas auch noch eine „Mischehe“, was die Stimmung nur noch mehr anheizt. Das kommt der zänkischen Schwägerin Rita gerade recht. Sie findet Gefallen daran, ihren „heißgeliebten“ Schwager und amtierenden Bürgermeister bis aufs Blut zu reizen. Als sie dann noch einen Sex-Skandal aufdeckt, ist die Sensation perfekt ...

Was die Wingertsheimer Gemüter am meisten bewegt:

  • Gibt es bald Nachwuchs in Wingerde?
  • Kann aus Feindschaft wieder Freundschaft werden?
  • Wie lange dauert eine Ewigkeit?
  • Wie entsorgt man untreue Ehemänner?
  • Was geschah im "Roten Hinkel"?
  • Wer hat den meisten "Dreck am Stecke"

Mitwirkende: Vera Frey, Ursula Fries-Kuntz, Uwe Hörner, Dietmar Koch, Tobias Kraus, Hans-Peter Michel, Silke Ohndorf, Reni Rohe-Haberfellner, Christine Wiebauer, Steffi König, Jürgen Walter, Liane Weber, Wolfgang Weißler

Premieren-Vorstellung: April 2000

Kritik: „Eine Wahl mit Hindernissen“ - Mannheimer Morgen vom 03. Mai 2000

Kartoffeln un Grumbeere

Was wissen Sie über die Kartoffel oder „Grumbeer", wie dieses Hauptnahrungsmittel in der Pfalz genannt wird? Überlegen Sie nicht lange, sondern besuchen Sie unsere “Aufklärungsstunde”. Woher die Kartoffel zu uns kam, wieviele Sorten es gibt und wer die Schädlinge sind. Über all das, und vieles mehr, informieren wir Sie mit wissenschaftlichen Fakten durch „Professor Solanum Tuberosum Nachtschatten."

Lobsprüche und Lieder über unsere geliebte Knolle servieren Ihnen „Pommes Fritz" und „Sieglinde", das junge Pflänzchen. „Fanni", die Grumbeer-Mama, schwelgt in Knödel-Rezepten und verrät, wie man leckere Kartoffelpuffer zubereitet. Na, läuft Ihnen schon das Wasser im Munde zusammen?

Mitwirkende: Andreas Eichenlaub, Judith Kauffmann, Siegfried Kralik, Jürgen Walter, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: März 2000

Das Jahr 1999

Heiraten ist immer ein Risiko

Keine leichte Aufgabe für Inspektor Harri Darick. Zwei der fähigsten Mörder Deutschlands konnten trotz jahrzehntelanger Arbeit seines Vorgängers nicht überführt werden. Der Inspektor ahnt, daß jeder der beiden seine jeweiligen Ehegatten "eliminiert" hat, um sie zu beerben. Doch es fehlen ihm die Beweise. Durch ein "zufälliges" Zusammentreffen im Kurpark von Baden-Baden kommen die beiden sich näher ...

Das ruft den Inspektor auf den Plan und stellt ihn vor viele Fragen: Ist eine Ehe nur dann glücklich, wenn nur ein Teil am Leben bleibt? Gibt es Menschen, die vom Unglück verfolgt werden? Wie gesund sind Pilzgerichte? Ist Erben ein Verbrechen? Haben Schwererziehbare eine Seele? Was weiß der Butler? Sind Süßigkeiten ein Ersatz für Liebe?

Mitwirkende: Trudel Janson, Sabine Kauffmann, Siegfried Kralik, Katrin Kunkel, Hans-Peter Michel, Christian Reif, Jürgen Walter, Christine Wiebauer, Erich Janson, Steffi König, Bernd Mösinger, Reni Rohe-Haberfellner, Liane Weber, Timo Wiebauer

Premieren-Vorstellung: Juli 1999

Kritik: „Vergiftete Pilzsuppe“ - Die Rheinpfalz vom 14. Juni 1999

Der grüne Kakadu

In der gleichnamigen Pariser Kellerkneipe bietet die Wirtin ihren adligen Gästen allabendlich eine besondere Attraktion. Schauspieler, Prostituierte aber auch wirkliche Gauner unterhalten das Publikum mit gespielten Verbrechen wie Diebstahl, Mord und Totschlag.

Dieses Spiel macht auch vor den adligen Voyeuren nicht Halt. Die sensationsgierigen Gäste werden beschimpft, bedroht, bestohlen - und sie amüsieren sich dabei. Draußen auf den Straßen von Paris kündigt sich die Revolution an - drinnen gipfeln Eifersucht, Intrigen und Leidenschaft in einen (echten) Mord.

Mitwirkende: Uwe Hörner, Siegfried Kralik, Martina Milnazik, Reni Rohe-Haberfellner, Jürgen Walter, Christine Wiebauer

Premieren-Vorstellung: April 1999

Kritik: „Vergnügungssucht und Doppelmoral“ - Mannheimer Morgen vom 14. April 1999

Das Jahr 1998

Vereinsgründung

Am 15. Dezember 1998 wird unser Verein in Ludwigshafen am Rhein gegründet.